Montage beigestellter Ware

Grundsätzlich ist es möglich, vom Kunden beigestellte Ware zu montieren. Allerdings nur unter strenger Einhaltung einiger Bedingungen, die sich durch die gesetzliche Gewährleistungspflicht ergeben. Nach dem Einbau ist eine schriftliche Bestätigung des Kunden über die ordnungsgemäße Montage erforderlich.

Wir bitten um Verständnis, dass eine genaue Kalkulation der Montagezeit im Vorfeld aufgrund der genannten Faktoren nicht möglich ist. Die Montage wird daher in Regie abgerechnet.

Da wir für den Einbau von Fremdmaterial ebenso haften als wäre es unser eigenes, gibt es durchaus Fälle, in denen uns das Risiko – beispielsweise durch Folgeschäden aufgrund eines schadhaften Produktes – zu groß erscheint und wir die Montage daher ablehnen.

Oft zeigen sich Qualitätsmängel am beigestellten Produkt erst bei der Montage oder auch erst später. Ein Kostenrisiko besteht in dem Fall, sollte das Werkstück während der Montage beschädigt werden. Die Risiken müssen daher in Form einer Pauschale abgegolten werden.

Sonderfall Armaturen: Billige Importware ist dünnwandig, Druckschläuche platzen oft. Meist handelt es sich um minderwertigen Rotguss, der ein erhöhtes Überschwemmungsrisiko mit großen Folgeschäden mit sich bringt. Derartige Erzeugnisse und auch Waren, die für Österreich nicht zugelassen sind, werden von uns nicht montiert.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass das Sprichwort „Wer billig kauft, kauft teuer“ hier fast immer zutrifft. Qualitätsware von Ihrem Installateur ist zwar mit Sicherheit teurer, funktioniert dafür viele Jahre zu Ihrer vollsten Zufriedenheit. Und auf lange Sicht ist es sogar kostengünstiger für Sie, auf ein langlebiges Qualitätsprodukt zu setzen, als alle paar Jahre ein billiges Produkt einbauen zu lassen.

Wer beim Badezimmer-Umbau gerne sparen möchte, erledigt stattdessen lieber die eine oder andere Aufgabe selbst. Natürlich in Rücksprache mit uns, damit auch alles korrekt gemacht wird. Einsparungspotential gibt es in erster Linie bei der Demontage vorhandener Badezimmermöbel, wie beispielsweise ein Spiegelschrank oder ein Handtuchhalter. Welche Möglichkeiten es darüber hinaus noch gibt, muss an Ihrem konkreten Projekt besprochen werden. 

Die Montagedauer ist abhängig von:

  • Vollständigkeit der Ware.
  • Ob das Stück technisch passt (z. B. sind exotische Abläufe von Importware oft ein Problem).
  • Ob geeignetes Montagematerial dabei ist (Schraubengröße, Hohlraumdübel usw.).
  • Ob das Produkt von der Größe her passt (oft keine österreichischen Normmaße).
  •  Bei Möbeln hängt es davon ab, ob sie zerlegt oder bereits montagefähig sind, sowie ob sie exakt verarbeitet und vollständig sind.