Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist es bald wieder so weit: Die Heizung wird aufgedreht. Damit sie zuverlässig, effizient und möglichst sparsam durch die kalte Jahreszeit kommt, lohnt sich ein kurzer Check. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie selbst überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Für eine optimale Einstellung und einen sicheren Betrieb empfiehlt es sich, rechtzeitig einen Service-Termin zu vereinbaren.
Heizkörper entlüften
Gluckert der Heizkörper, wird er nicht mehr gleichmäßig warm oder bleibt ein Teil davon sogar kalt? Dann ist es Zeit, den Heizkörper zu entlüften, sodass die darin eingeschlossene Luft entweichen kann. Danach kann das Wasser wieder besser zirkulieren und die Wärme gleichmäßiger abgegeben werden. Nach dem Entlüften sollte der Wasserdruck der Heizungsanlage kontrolliert werden.
Wasserdruck kontrollieren
Ein zu niedriger Wasserdruck kann dazu führen, dass die Heizung nicht richtig arbeitet oder einzelne Heizkörper nicht mehr richtig warm werden. Werfen Sie deshalb einen Blick auf das Manometer Ihrer Heizungsanlage. Welcher Druck dafür optimal ist, finden Sie meist in der Bedienungsanleitung. Bei Unsicherheiten sollte ein Fachmann die Anlage kontrollieren.
Heizungs-Thermostate überprüfen
Prüfen Sie auch, ob sich die Thermostatventile an Ihren Heizkörpern problemlos drehen lassen. Wird es trotz aufgedrehtem Thermostat kaum warm oder ist das Ventil schwergängig, sollte man das keinesfalls anstehen lassen. Für die individuelle Wohlfühltemperatur braucht es einwandfrei funktionierende Ventile. In den allermeisten Fällen lässt sich dieses Problem schnell beheben.
Sind die Fenster wirklich dicht?
Auch undichte Fenster können dazu führen, dass wertvolle Wärme verloren geht. Kontrollieren Sie deshalb die Fenster und Türen auf Zugluft. Besonders bei älteren Fenstern können Dichtungen mit der Zeit porös werden oder nicht mehr richtig schließen. Ein einfacher Test: Fahren Sie bei geschlossenem Fenster mit der Hand am Rahmen entlang. Spüren Sie einen deutlichen Luftzug, sollte die Dichtung genauer überprüft werden.
Heizkörper freiräumen
Damit die Wärme optimal im Raum verteilt werden kann, lassen Sie möglichst viel Platz vor und über dem Heizkörper frei. Möbel, Vorhänge oder andere Gegenstände können die Luftzirkulation im Raum erschweren.
Heizkörper von Staub und Schmutz befreien
Vor dem ersten Einschalten lohnt es sich, die Heizkörper gründlich von Staub und Schmutz zu befreien. Über den Sommer sammelt sich so einiges an.
Wenn die Heizung läuft, wird die Raumluft trockener. Dadurch können auch die Schleimhäute stärker austrocknen. Staubpartikel, die durch die Luftzirkulation aufgewirbelt werden, können die Atemwege zusätzlich reizen.
Gasabrechnung und Verbrauch prüfen
Ein Blick auf die Gasabrechnung des Vorjahres kann ebenfalls aufschlussreich sein. Ist der Verbrauch deutlich höher als in den Jahren davor, obwohl sich an Ihrem Heizverhalten nichts geändert hat? Dann sollten Sie der Sache auf den Grund gehen. Im Zuge eines Heizungsservices kann die Ursache gefunden und behoben werden.
Jetzt Servicetermin vereinbaren
Bei einer fachgerechten Wartung wird die Heizungsanlage überprüft und optimal eingestellt. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen für einen effizienten und zuverlässigen Betrieb.
Gerade wenn die Heizung schon einige Jahre in Betrieb ist oder im vergangenen Winter Auffälligkeiten wie ungewöhnliche Geräusche, häufige Störungen oder einen deutlich höheren Energieverbrauch gezeigt hat, sollten Sie schon jetzt – bevor es draußen kalt ist – Ihre Anlage vom Profi kontrollieren lassen. Rufen Sie 01 604 22 54 für Ihren Servicetermin!





